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Kanu Fun Team See: Vogelbeobachtungstour

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Frühmorgens wenn die Vögel zwitschern….
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Bereits um 5:30 Uhr herrscht emsiges Treiben im WSZ.

Das Kanu Fun Team See bereitet sich auf eine Vogelbeobachtungstour vor. Unser Klubmitglied Annette Holden-Stephani, Biologin und Vogelexpertin, leitet diese Erkundungsfahrt.

Der Morgen präsentiert sich in den schönsten Farben. Bereits vor Sonnenaufgang ist aufgeregtes Vogelgezwitscher zu hören.

Nach einer kurzen Einführung von Annette legen wir los. Unser erstes Ziel ist die Seeweid.

Ein „huu-hu-hu-hu-uu“ ist immer wieder auszumachen. Der Merksatz „Hol Suurchruut Herbert“ macht es uns einfach und die Ringeltaube ist enttarnt.

Das Gekrächzte der Rabenkrähen ist unüberhörbar. Zeigen wollen sie sich aber nicht.

Immer wieder hören wir ein „zilp zalp“. Dabei stellt sich dieser unscheinbare kleine Zugvogel gleich selber mit seinem Namen vor. Auch der winzige Zaunkönig meldet sich immer wieder lautstark.

Grosse braune Vögel kreisen über uns. Handelt es sich nun um einen Rot-, Schwarzmilan oder sogar um einen Mäusebussard. Annette löst das Rätsel und gibt uns die genauen Erkennungsmerkmale äusserst lehrreich bekannt. Die grossen „Segler“ sind immer wieder zu entdecken.

Die Mönchsgrasmücke hat ihren Namen von der schwarzen (♂) bzw. braunen (♀) Kopfkappe erhalten und ist als Zugvogel schon wieder zurück aus seinem Winterquartier. Ihr Gesang ähnelt dem der Amsel, tönt jedoch am Schluss nach „di-da-di-da-di-da“.

Der Buchfink als der am häufigsten anzutreffende Brutvogel in der Schweiz hat heute nur kurz seinen prägnanten Gesang angedeutet. Sehen lassen wollte er sich aber nicht.

Unterwegs begegnen wir den uns bekannten Stockenten. Gewusst? Die Männchen tragen im Zeitraum zwischen Juli und August ein Schlichtkleid und sehen dabei dem Weibchen zum Verwechseln ähnlich, nur der Schnabel verrät ihr wahres Geschlecht. Wir sind uns einig, das wollen wir diesen Sommer ganz genau beobachten.

Auch die Kormorane sind nicht zu übersehen. Gibt es doch immer mehr von diesen Fischjägern auf unseren Gewässern. Oft sehen wir sie auch auf den Pfählen sitzen, um ihr Gefieder zu trocknen.

Die Haubentaucher erkennen wir sofort, diese wollen sich aber heute nur von ganz weitem präsentieren.

Stolze Graureiher lassen sich nach der Nas blicken.

Bei der Rückfahrt spitzen wir unsere Ohren und wollen selber herausfinden, welcher Vogel hinter dem Gezwitscher steckt.

Die uns bekannte Schildkröte ist auch schon wieder aus der Winterstarre erwacht und sonnt sich auf „ihrem“ Baumstamm. Sie gibt uns nach wie vor Rätsel auf. Ist es nun die heimische europäische Sumpfschildkröte oder handelt es sich um ein ausgesetztes exotisches Tier.

 

Auf der Terrasse im WSZ schliessen wir diesen lehrreichen Morgen ab.

Herzlichen Dank an Annette für diesen spannenden Ausflug in die Vogelwelt.